bistraja.ch testbericht

mountainboarding

mountainboarddas mountainboard ist ein etwas verkürztes snowboardbrett auf vier rädern. im vergleich zum skateboard sind die achsen etwas breiter und auf den etwas grösseren rädern sind mit luft gefüllte pneus zu finden. diese ermöglichen eine fortbewegung auf sämtlichen bodenbeschaffenheiten: strasse, kies, dreck oder wiese. wegen den kleinen rädern ist auf wiesen jedoch kein hohes tempo möglich. eine vereinfachte snowboardbindung bietet halt auf dem brett, hat aber im offroadbereich auch seine grenzen. gebremst wird mit einer v-brake (standard-fahrradbremse), welche via kabel von hand ausgelöst wird. profis fahren offroad und freestyle ohne bremsen. mountainboarding ist dank der stabilität durch die vier räder und der leicht zu dosierenden bremse einfach zu erlernen und für leute jeden alters geeignet. wegen seines geringen gewichts lassen sich mit einer zusätzlichen fussschnalle freestylesprünge aller art ausführen. zur bewertung im detail

mountainboard vs. inlineboard: da beide sportgeräte für sich in anspruch nehmen, einen snowboardersatz für den winter zu sein, kommen sie um eine gegenüberstellung nicht herum. das mountainboard glänzt wie schon erwähnt durch seine freestyle-möglichkeiten. fast alle sprünge die ein snowboarder hinkriegt, sind mit dem mountainboard ebenso möglich. die vier räder bieten die nötige stabilität. auf diesem brett vermisst man allerdings das kurven-feeling des snowboards. da das mountainboard wie ein skateboard aufgebaut ist, werden die kurven auch dementsprechend gefahren: der schwerpunkt liegt irgendwo zwischen den vier rädern. auf dem inlineboard ist die resultierende kraft jedoch immer auf der radlinie. so wird ein kantenfeeling erzeugt und ermöglicht es, wie beim snowboard in die kurve zu liegen. zudem bietet das inlineboard durch seine grossen räder und seinen hohen schwerpunkt mehr möglichkeiten im offroadbereich. die entscheidung zwischen den beiden geräten hängt also von den ansprüchen ab: wer vom skaten her kommt oder auf freestyle-fahrten steht, entscheidet sich für das einfacher zu erlernende mountainboard, wer racen und offroad fahren möchte für das inlineboard.

 

fazit
spassfaktor
punkt punkt punkt punkt
snowboardfeeling
schwierigkeitsgrad
(einfacher = besser)
punkt punkt punkt punkt
geeignet für jedermann. schwierigkeitsgrad nach oben offen
umständlichkeit
(material, anwendung, reisen, ...)
punkt punkt punkt
einiges an material nötig, dort möglich wo transportmittel auf den berg vorhanden sind.
kosten
(einmalige und wiederkehrende k.)
punkt punkt punkt
board, schutzausrüstung, bergbahn
     
gesamtwertung
punkt punkt punkt punkt
detailbewertung
fazit: würdiger snowboardersatz für freestyle snowboarder. vor der kaufentscheidung sollte jedoch auch das inlineboard getestet werden.

bedeutung der schlussnote: 5 = das rockt! unbedingt ausprobieren! / 4 = empfehlenswert / 3 = nicht jedermanns sache, spass aber trotzdem möglich / 2 = bedingt empfehlenswert. nur für freaks / 1 = eine erfindung die die welt nicht braucht

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kommentare

Tim: Mountainboard ist ein Traum. Fahre seit kurzem ein NEXt Red Devil und komme so langsam auch gut den Berg runter. Grüße aus dem Teutoburger Wald :) Tim
(22.06.2010, 23:40 Uhr)

Mountainboard-Driver ;-): Ganz klar das Mountainboard! ;-) - Ich finde schon, dass man sich da gut in die Kurven legen kann. - Aber ich muss gestehen, ich bin noch nie inlineboard gefahren. Probiere ich vielleicht auch irgendwann mal aus. Ansonsten: Guter Bericht ;-)
(24.07.2007, 21:29 Uhr)

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