bericht
gj. als am samstag ein training durch dichten nebel verunmöglicht wurde, wurden die airboarder an das erste speedrace auf der lenk erinnert, welches wegen des selben wetters abgesagt werden musste. doch petrus erwies sich diesmal als gnädig.
einige mutige airboarder stürzten sich trotzdem schon am samstag vom speedrace-hang hinunter. rufe durch den nebel gaben den oben wartenden an, dass alles ok und die rund 250m lange strecke wieder frei sei. immer mehr fahrer fanden sich jedoch im geheizten restaurant ein. gemeinsam wurde die hoffnung auf besseres wetter am renntag gepflegt.
und es kam besser. zwar musste das rennen wegen aufsteigendem nebel einige male unterbrochen werden, doch verlief das ganze rennen reibungslos. während im training nur ein fahrer die 100km/h grenze knackte, war dies während des rennens schlicht ein muss. das rennen hätte spannender nicht sein können. titelverteidiger ghetto jutee legte in seinem zweiten durchgang mit 104km/h eine geschwindigkeit hin, welche die verbleibenden favoriten oben nochmals unter druck setzte. als der zweitletze fahrer, niki stocker, gar 106 km/h auf die piste brachte, schien alles entschieden. doch airboard-erfinder joe steiner topte dies souverän mit 108km/h und gewann seine längst fällige erste goldmedaille.
bei einer solch tadellosen renndurchführung kommen die airboarder sicher gerne wieder zur swiss-speed-championship auf die lenk, wie dies der nebel scheinbar auch gerne tut.
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